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10. Februar 2026

Kärntner Elisabethinen- Krankenhaus rückt ins internationale Chirurgie-Interesse

Eine Live-Operation aus dem OP-Saal des Elisabethinen-Krankenhauses Klagenfurt hat internationales Interesse geweckt. Chirurg:innen aus dem Ausland erhalten in Zukunft in Echtzeit Einblick in eine besonders schonende OP-Technik bei Leistenbrüchen, die in Kärnten bereits erfolgreich angewendet wird.

Live-OP aus dem OP-Saal des Elisabethinen-Krankenhauses Klagenfurt

Im OP-Saal des Elisabethinen-Krankenhauses Klagenfurt wurde eine Leistenbruchoperation nach der MILS-TAPP-Technik live übertragen. In Zukunft werden internationale Chirurg:innen den Eingriff in Echtzeit mitverfolgen und sich mit operativen Details der besonders schonenden Methode vertraut machen. © EKH

 

Eine Live-Operation aus dem OP-Saal des Elisabethinen-Krankenhauses Klagenfurt wird in Zukunft spezialisierten Chirurg:innen aus dem internationalen Umfeld einen praxisnahen Einblick in eine besonders schonende OP-Technik bei Leistenbrüchen ermöglichen. In Echtzeit können sie den Eingriff verfolgen und interaktiv mit der Operateurin bzw. dem Operateur kommunizieren, um sich mit den operativen Details der sogenannten MILS-TAPP-Technik auseinanderzusetzen.

 

Als einziges Krankenhaus in Kärnten ist das Elisabethinen-Krankenhaus Klagenfurt Teil der international vernetzten LiSTO Academy, die moderne Operationsverfahren für Chirurg:innen weltweit zugänglich macht.

 

Leistenbrüche schonend behandelbar

Leistenbrüche (Hernien) zählen zu den häufigsten chirurgischen Erkrankungen und betreffen vor allem Männer. Unbehandelt können sie Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und Komplikationen verursachen. Die moderne Hernienchirurgie setzt daher zunehmend auf minimalinvasive Verfahren, die das operative Trauma deutlich reduzieren.

 

Moderne Hernienchirurgie im EKH

Als zertifiziertes Hernien-Kompetenzzentrum setzt das Klagenfurter Ordenskrankenhaus Klagenfurt auf innovative OP-Methoden mit dem Ziel, Patient:innen eine rasche Erholung und stabile Langzeitergebnisse zu ermöglichen. Die MILS-TAPP-Technik stellt eine Weiterentwicklung der bewährten TAPP-Methode dar.


Durch den Einsatz extrem feiner, rund drei Millimeter dünner Instrumente werden Schnitte und Gewebebelastung deutlich reduziert. Für Patient:innen bedeutet das weniger postoperative Schmerzen, eine schnellere Mobilisation und ein nahezu narbenfreies Ergebnis.

 

Leiter der Allgemeinchirurgie – OA Dr. Andreas GrünDr. Andreas Grün, leitender Oberarzt und Leiter der Allgemeinchirurgie am Elisabethinen-Krankenhaus Klagenfurt: „Durch den Einsatz kleinster Instrumente können wir das operative Trauma deutlich reduzieren“. © StudioHorst

 

Über 50 Patient:innen erfolgreich operiert

Das Elisabethinen-Krankenhaus Klagenfurt ist eine von wenigen Einrichtungen in Österreich, die diese Technik in der Leistenhernienchirurgie etabliert hat. Seit der Einführung wurden bereits über 50 Patient:innen erfolgreich operiert. „Durch den Einsatz kleinster Instrumente können wir das operative Trauma deutlich reduzieren“, erklärt Dr. Andreas Grün, leitender Oberarzt und Leiter der Allgemeinchirurgie am Elisabethinen-Krankenhaus Klagenfurt. „Davon profitieren unsere Patient:innen durch weniger Schmerzen und eine raschere Erholung. Gleichzeitig ermöglicht das Live-Format einen intensiven fachlichen Austausch und eine praxisnahe Schulung von Kolleg:innen auf internationaler Ebene.“

 

Quelle: Krankenhaus der Elisabethinen in Klagenfurt am Wörthersee

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Weiterlesen:

Elisabethinen Krankenhaus Klagenfurt

 

[markus lahner]


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