Am 19. Oktober 2026 zeichneten das Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz und Gesundheit Österreich 18 vorbildliche Klimaschutzprojekte im Gesundheitswesen mit dem Best Practice Award „Klimafreundliche Gesundheitseinrichtungen“ aus. Unter den ausgezeichneten Projekten waren auch fünf Projekte von Ordensspitälern – drei Projekte der Barmherzigen Brüder in Linz und Wien, eines aus dem Franziskus Spital und eines aus dem Orthopädischen Spital Speising.
Auf dem Mond ist aufgrund der geringen Schwerkraft das eigene Körpergewicht auf ein Sechstel reduziert. Eine Person mit 70 Kilogramm wiegt daher nur rund 12 Kilo. Eine solche Gewichtsreduktion ist jetzt nicht nur im Weltraum, sondern auch im Krankenhaus möglich. Das neue Anti-Schwerkraft-Laufband in der Abteilung für Physikalische Medizin und Rehabilitation am Ordensklinikum Linz Barmherzige Schwestern ermöglicht Patient:innen ein besonders schonendes Bewegungstraining.
Wie können Menschen mit ME/CFS angemessen versorgt werden, wenn selbst alltägliche Aktivitäten, Gespräche oder Berührungen ihren Gesundheitszustand verschlechtern können? Dieser Frage widmete sich der erste ME/CFS-Fachkongress der CS Caritas Socialis am 13. Oktober 2026 im Apothekertrakt von Schloss Schönbrunn in Wien. Unter dem Motto „Haltung – Wissen – Tun“ diskutierten Expert aus Medizin, Pflege, Wissenschaft und Ethik über neue Versorgungsmodelle, bestehende Versorgungslücken und die gesellschaftliche Verantwortung gegenüber Betroffenen. Dabei wurde deutlich: Es braucht nicht nur mehr Forschung, sondern auch eine grundlegende Veränderung im Umgang mit schwer erkrankten Menschen.
Das Krankenhaus der Elisabethinen Graz hat nach mehreren Jahren Planung und Bautätigkeit erstmals sämtliche medizinische Fachbereiche des Krankenhauses an einem Standort in der Elisabethinergasse vereint. Mit dem Neu- und Zubau, der am 2. Oktober 2026 feierlich eröffnet wurde, stehen 222 statt bisher 187 Betten sowie ambulante und tagesklinische Angebote zur Verfügung.
„Liebe sei Tat: Mit Sanftmut heilen, mit Achtung begleiten“ – unter diesem Leitgedanken, der auf den heiligen Vinzenz von Paul zurückgeht, stand das diesjährige Vinzenzfest im Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Ried. Im Mittelpunkt standen all jene Mitarbeiter:innen, die dem Krankenhaus seit vielen Jahren verbunden sind: Insgesamt 50 Jubilare wurden für 25, 30, 35 und 40 Jahre Dienstzeit geehrt. Gemeinsam bringen sie beeindruckende 1.530 Dienstjahre in das Krankenhaus ein.
Das Stift Klosterneuburg unterstützt seit vielen Jahren die Hilfsorganisation „Licht für die Welt“. Auch heuer ermöglicht eine Spende von 25.000 Euro wieder, dass Kinder in Afrika mit Brillen versorgt und mit Operationen vor dem Erblinden bewahrt werden können.
Der Stadtplatz in Braunau wurde am 22. September zur Bühne für einen aufsehenerregenden Reanimations-Flashmob. Rund 500 Schülerinnen und Schüler aus zwei österreichischen und drei bayerischen Schulen reanimierten gleichzeitig eine Stunde lang an 60 Stationen. Unter dem Motto „Druck di ned, druck! Nur heifa huift!“ sollte mit dieser Aktion darauf aufmerksam gemacht werden, wie wichtig Erste Hilfe ist und dass bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand jede Minute zählt. Und dass das Helfen auch keine Grenzen kennt.
Der Wiener Erzbischof Josef Grünwidl hat am 17. September 2026 beim traditionellen Gottesdienst der Wiener Ordensspitäler im Stephansdom deren Wirken gewürdigt. In seiner Predigt unterstrich der Erzbischof wörtlich: „Ich bin dankbar für die Wiener Ordensspitäler und unsere Gesellschaft kann es auch sein.“ Nachsatz: „Ordensgemeinschaften gehören zu den Pionieren unseres Sozialsystems.“
Die Barmherzigen Brüder Wien bauen ihren Bildungsstandort in der Leopoldstadt aus. Am 7. September 2026 beginnen am Standort Taborstraße 14 die Bauarbeiten für ein neues Bildungszentrum. Bis April 2028 soll dort ein moderner Ort für Ausbildung, Fortbildung und fachlichen Austausch entstehen.
Digital spenden. Gemeinsam Gutes tun: Das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Wien erweitert seine Spendenwege und ermöglicht seit kurzem schnelle, bargeldlose Transaktionen direkt vor Ort – für medizinische Hilfe, die ankommt.
Das Krankenhaus St. Josef Braunau bot im Juli und August 2026 fünf Wochen lang eine Ferienbetreuung für die Kinder von Mitarbeiter:innen an. 60 Kindern von drei bis zehn Jahren wurden dabei abwechslungsreiche Erlebnisse, gepaart mit viel Spaß, geboten. Die Ferienbetreuung ist ein Teil des „All-inclusive-Sorglospakets“ des Braunauer Ordensspitals und soll den Eltern dabei helfen, Familie und Beruf auch in den Sommermonaten gut vereinbaren zu können.
40 Grad und tropische Nächte: Die Hitzewelle hatte ganz Österreich fest im Griff, und die nächste kommt bestimmt. Doch wie gefährlich sind hohe Temperaturen wirklich? In der aktuellen Folge von „Lebenswerk“, dem Podcast der Ordensspitäler Österreichs, erklärt Prim. Dr. Hans Peter Gröchenig, Vorstand der Abteilung für Innere Medizin im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder St. Veit an der Glan, wie der Körper auf Hitze reagiert, warum bestimmte Medikamente bei extremen Temperaturen überprüft werden müssen und weshalb jetzt jede und jeder Einzelne gefordert ist, auf die Mitmenschen zu schauen.
Anlässlich des 150-jährigen Jubiläums des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder St. Veit/Glan (Kärnten) entstand die Festschrift „Chroniken eines Werks christlicher Nächstenliebe“. Sie dokumentiert die Entwicklung des Hauses von seiner Gründung im Jahr 1876 bis in die Gegenwart und verbindet historische Fakten mit persönlichen Geschichten und Zeitzeugnissen.
Der Lebensstil in einer Ordensgemeinschaft erhöht die Lebenserwartung von Männern messbar und gleicht den biologischen und gesellschaftlichen „Gender Gap“ fast vollständig aus. Das zeigen die langfristigen Ergebnisse der „Deutsch-Österreichischen Klosterstudie“ unter der Leitung des Demografen Marc Luy. Im Kirchenzeitungs-Interview benannte er den strukturierten Tagesablauf, das Gebet und eine klare spirituelle Mission als lebensverlängernde Faktoren.
Gerhard Nell, Abteilungsleiter der Kinder- und Jugendheilkunde, berichtet über eine Zunahme von Schlafstörungen und warnt vor Fehlhaltungen und Augenproblemen bei übermäßigem Medienkonsum. Daher empfiehlt er keine Bildschirmzeiten für Kinder unter drei Jahren und appelliert an alle Eltern, die Bildschirmzeit nicht als Ersatz für Beziehung, Spiel und Schlaf zu sehen.
Mit einem feierlichen Gedenkgottesdienst haben die Franziskanerinnen der christlichen Liebe (Hartmannschwestern) und das St. Klemens-Hofbauer-Komitee am 1. Juli im Wiener Hartmannspital des 100. Todestages des Redemptoristen P. Wilhelm Janauschek gedacht. Der Ordensmann, der am 30. Juni 1926 nach langer Krebserkrankung im damaligen Hartmannspital verstorben war, zählt zu den prägenden Priestergestalten der ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts in Wien.