Anlässlich des 150-jährigen Jubiläums des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder St. Veit/Glan (Kärnten) entstand die Festschrift „Chroniken eines Werks christlicher Nächstenliebe“. Sie dokumentiert die Entwicklung des Hauses von seiner Gründung im Jahr 1876 bis in die Gegenwart und verbindet historische Fakten mit persönlichen Geschichten und Zeitzeugnissen.
Der Lebensstil in einer Ordensgemeinschaft erhöht die Lebenserwartung von Männern messbar und gleicht den biologischen und gesellschaftlichen „Gender Gap“ fast vollständig aus. Das zeigen die langfristigen Ergebnisse der „Deutsch-Österreichischen Klosterstudie“ unter der Leitung des Demografen Marc Luy. Im Kirchenzeitungs-Interview benannte er den strukturierten Tagesablauf, das Gebet und eine klare spirituelle Mission als lebensverlängernde Faktoren.
Gerhard Nell, Abteilungsleiter der Kinder- und Jugendheilkunde, berichtet über eine Zunahme von Schlafstörungen und warnt vor Fehlhaltungen und Augenproblemen bei übermäßigem Medienkonsum. Daher empfiehlt er keine Bildschirmzeiten für Kinder unter drei Jahren und appelliert an alle Eltern, die Bildschirmzeit nicht als Ersatz für Beziehung, Spiel und Schlaf zu sehen.
Mit einem feierlichen Gedenkgottesdienst haben die Franziskanerinnen der christlichen Liebe (Hartmannschwestern) und das St. Klemens-Hofbauer-Komitee am 1. Juli im Wiener Hartmannspital des 100. Todestages des Redemptoristen P. Wilhelm Janauschek gedacht. Der Ordensmann, der am 30. Juni 1926 nach langer Krebserkrankung im damaligen Hartmannspital verstorben war, zählt zu den prägenden Priestergestalten der ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts in Wien.
Das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in St. Veit an der Glan feierte am 26. Juni 2026 sein 150-jähriges Jubiläum. Bei einem Festgottesdienst im Patientengarten sprach der Kärntner Bischof Josef Marketz von einem Ort, an dem fachliche Kompetenz und gelebte Menschlichkeit untrennbar miteinander verbunden seien.
Startschuss für ein neues Ausbildungsformat der Kardinal Schwarzenberg Akademie und des Kardinal Schwarzenberg Klinikums: Ab Montag, 22. Juni, übernimmt ein Team aus 13 Pflege-Studierenden des FH-Bachelorstudiengangs „Gesundheits- und Krankenpflege“ für drei Wochen einen eigenen Bereich auf der chirurgischen Station C3. Durch die eigenständige Übernahme von Tätigkeiten wie der Dienstplanung und dem Nachtdienst soll die Handlungskompetenz der angehenden Pflegefachkräfte gestärkt und der Berufseinstieg erleichtert werden.
Wer entscheidet, wenn Patient:innen sich nicht mehr selbst äußern können oder eine Behandlung mehr Leid als Nutzen bringt? In der aktuellen Folge von „Lebenswerk“, dem Podcast der Ordensspitäler Österreichs, diskutieren Dr. Renate Riesinger (Ethikkoordinatorin und Oberärztin der Palliativstation im Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Ried) und Dr. Jürgen Wallner (Leiter des Ethikprogramms der Barmherzigen Brüder Ordensprovinz Europa Mitte) über Ethik im Klinikalltag.
Vor seiner bisher größten Übersiedelung steht das Krankenhaus der Elisabethinen Graz: Bis Ende Juni 2026 werden die Abteilungen für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Neurologie vom Standort Eggenberg in die Elisabethinergasse verlegt. Das teilte das Ordensspital am 9. Juni 2026 mit.
Am 31. Mai 2026 fand mit dem Barbara-Sicharter-Wandertag ein besonderer Höhepunkt im Jubiläumsjahr des Marienkrankenhauses Vorau statt. Die Veranstaltung, an der rund 140 Wanderbegeisterte teilnahmen, erinnerte an Barbara Sicharter, die Gründerin der Vorauer Marienschwestern und des Marienkrankenhauses.
Mit dem 2. Aufbaulehrgang Trauerbegleitung, der am 1. Oktober 2026 startet, bietet die Hospiz & Palliativ Akademie Barmherzige Schwestern Ried eine Fortbildung, die weit über reine Wissensvermittlung hinausgeht. Im Mittelpunkt stehen neben fachlicher Kompetenz auch persönliche Auseinandersetzung, Haltung und menschliche Reifung.
Die Österreichische Ordenskonferenz hat die SUMMA 2025 veröffentlicht. Unter dem Leitthema „Unterwegs“ dokumentiert der Jahresbericht das lebendige und vielfältige Wirken von Ordensgemeinschaften in ganz Österreich.
Das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Salzburg eröffnet einen Hospiz-Standort im Stadtteil Riedenburg. Seit 2014 führt das einzige allgemein öffentliche Ordensspital der Stadt auch das einzige stationäre Hospiz im Bundesland – das Raphael Hospiz Salzburg. Mit dem neuen, ab 2028 geplanten Standort im Hospiz- und Palliativkompetenzzentrum am ehemaligen Herz-Jesu-Heim werden zusätzlich 16 stationäre Betten für unheilbar erkrankte und sterbende Menschen zur Verfügung stehen.
Zu Christi Himmelfahrt machen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder Eisenstadt traditionell auf den Weg nach Loretto, um gemeinsam den Gottesdienst zu feiern – so auch heuer am 14. Mai 2026.
Zu zwei Frauenorden, die mit ihren Krankenhäusern wesentliche Beiträge für die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung leisten, liegen seit kurzem neue Festschriften vor: „200 Jahre Barmherzige Schwestern von Zams“ und „Zum Heil und Trost der Kranken. 150 Jahre Marienkrankenhaus Vorau“ wurden kürzlich im Rahmen von Festakten in Zams bzw. Vorau vorgestellt.
Wie viel KI kommt in Krankenhäusern zum Einsatz, ohne dass Patient:innen es bemerken? Wo liegen die ethischen Grenzen? Und wer trägt die Verantwortung, wenn die KI sich irrt? Darüber sprechen Johanna Rohrhofer, Leiterin des Innovationsmanagements der Vinzenz Gruppe, und Prim. Dr. Christian Neumann, Leiter der Radiologie und Nuklearmedizin im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Wien, in der aktuellen Folge von „Lebenswerk“, dem Podcast der Ordensspitäler Österreichs.
Das Schlaflabor am Ordensklinikum Linz Elisabethinen ist nach einer baulichen Erweiterung und der Zusammenführung der pneumologischen Bereiche zum größten Schlaflabor in Oberösterreich geworden. Es bietet nun sechs Überwachungsbetten in Einzelzimmern mit eigenem Bad.