Vor seiner bisher größten Übersiedelung steht das Krankenhaus der Elisabethinen Graz: Bis Ende Juni 2026 werden die Abteilungen für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Neurologie vom Standort Eggenberg in die Elisabethinergasse verlegt. Das teilte das Ordensspital am 9. Juni 2026 mit.
Am 31. Mai 2026 fand mit dem Barbara-Sicharter-Wandertag ein besonderer Höhepunkt im Jubiläumsjahr des Marienkrankenhauses Vorau statt. Die Veranstaltung, an der rund 140 Wanderbegeisterte teilnahmen, erinnerte an Barbara Sicharter, die Gründerin der Vorauer Marienschwestern und des Marienkrankenhauses.
Mit dem 2. Aufbaulehrgang Trauerbegleitung, der am 1. Oktober 2026 startet, bietet die Hospiz & Palliativ Akademie Barmherzige Schwestern Ried eine Fortbildung, die weit über reine Wissensvermittlung hinausgeht. Im Mittelpunkt stehen neben fachlicher Kompetenz auch persönliche Auseinandersetzung, Haltung und menschliche Reifung.
Die Österreichische Ordenskonferenz hat die SUMMA 2025 veröffentlicht. Unter dem Leitthema „Unterwegs“ dokumentiert der Jahresbericht das lebendige und vielfältige Wirken von Ordensgemeinschaften in ganz Österreich.
Das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Salzburg eröffnet einen Hospiz-Standort im Stadtteil Riedenburg. Seit 2014 führt das einzige allgemein öffentliche Ordensspital der Stadt auch das einzige stationäre Hospiz im Bundesland – das Raphael Hospiz Salzburg. Mit dem neuen, ab 2028 geplanten Standort im Hospiz- und Palliativkompetenzzentrum am ehemaligen Herz-Jesu-Heim werden zusätzlich 16 stationäre Betten für unheilbar erkrankte und sterbende Menschen zur Verfügung stehen.
Zu Christi Himmelfahrt machen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder Eisenstadt traditionell auf den Weg nach Loretto, um gemeinsam den Gottesdienst zu feiern – so auch heuer am 14. Mai 2026.
Zu zwei Frauenorden, die mit ihren Krankenhäusern wesentliche Beiträge für die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung leisten, liegen seit kurzem neue Festschriften vor: „200 Jahre Barmherzige Schwestern von Zams“ und „Zum Heil und Trost der Kranken. 150 Jahre Marienkrankenhaus Vorau“ wurden kürzlich im Rahmen von Festakten in Zams bzw. Vorau vorgestellt.
Wie viel KI kommt in Krankenhäusern zum Einsatz, ohne dass Patient:innen es bemerken? Wo liegen die ethischen Grenzen? Und wer trägt die Verantwortung, wenn die KI sich irrt? Darüber sprechen Johanna Rohrhofer, Leiterin des Innovationsmanagements der Vinzenz Gruppe, und Prim. Dr. Christian Neumann, Leiter der Radiologie und Nuklearmedizin im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Wien, in der aktuellen Folge von „Lebenswerk“, dem Podcast der Ordensspitäler Österreichs.
Das Schlaflabor am Ordensklinikum Linz Elisabethinen ist nach einer baulichen Erweiterung und der Zusammenführung der pneumologischen Bereiche zum größten Schlaflabor in Oberösterreich geworden. Es bietet nun sechs Überwachungsbetten in Einzelzimmern mit eigenem Bad.
Mit einem Festakt hat das Marienkrankenhaus Vorau am 23. April 2026 sein 150-jähriges Bestehen gefeiert. Rund 250 Gäste nahmen an der Veranstaltung teil, darunter der steirische Weihbischof Johannes Freitag und Gesundheitslandesrat Karlheinz Kornhäusl.
Anlässlich ihres 46. Todestages fand am vergangenen Freitag in der Wiener Votivkirche eine Gedenkandacht für die Tiroler Ärztin und Ordensgründerin Anna Dengel statt. Die Feier, die zugleich den Abschluss des 2025 gefeierten Jubiläumsjahr „100 Jahre Gründung der Missionsärztlichen Schwestern“ bildete, wurde vom Verein „Freunde Anna Dengel“ gemeinsam mit der Entwicklungsorganisation Jugend Eine Welt organisiert.
Wie die Wiener Ordensspitäler im Rahmen eines Pressegesprächs im Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern bekannt gaben, wurden im vergangenen Jahr 480.000 Patient:innen an den sieben Standorten betreut – davon mehr als 120.300 Personen im stationären Bereich und knapp 360.000 Personen in ambulanter Versorgung. Prof. Heinrich Resch, Sprecher der Wiener Ordensspitäler, betonte, dass die Ordensspitäler ein unverzichtbarer Bestandteil der Gesundheitsversorgung in Wien sind.
Werden Frauen in der Medizin noch immer wie Männer behandelt? Und welche Folgen hat das für ihre Gesundheit? Im Podcast „Lebenswerk“ der Ordensspitäler Österreichs spricht Dr. Regina Steringer-Mascherbauer, Kardiologin am Ordensklinikum Linz Elisabethinen und ausgewiesene Expertin für Gendermedizin, über strukturelle Unterschiede in Diagnose und Therapie und warum ein Umdenken dringend notwendig ist.
Ein „gutes Sterben“ ist möglich, sagte der Theologe und Geschäftsführer der Krankenhaus Elisabethinen GmbH Christian Lagger im Interview mit der „Kleinen Zeitung“ (2. April 2026). „Ich wäre auch sehr vorsichtig damit, den assistierten Suizid mit einem guten Tod gleichzusetzen“, erklärte Lagger, der Vorbereitung, Schmerzbewältigung und menschliche Begleitung am Lebensende als entscheidend bezeichnete.
Erfreut über den jüngsten einstimmigen Förderbeschluss im Wiener Gemeinderat haben sich am vergangenen Freitag die sieben Wiener Ordensspitäler gezeigt. Heinrich Resch, Sprecher der Ordensspitäler, hob die mit dem Beschluss gegebene Finanzierungssicherheit hervor und sprach gegenüber der Nachrichtenagentur Kathpress von einer „Versorgungspartnerschaft“ zum Wohle der Wiener Bevölkerung.
Der Maler H. W. Ötscherer, aufgewachsen vor dem Ötscher/NÖ, zeigt im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Eisenstadt seine Ausstellung „Seelenlandschaften – in die Natur träumen“. Die Präsentation umfasst 24 Werke und ist bis 30. Juni 2026 täglich zu sehen.