Im Krankenhaus der Elisabethinen Graz gibt es zur bevorstehenden Fastenzeit ein neues Angebot. Das Seelsorge-Team des Ordensspitals hat das „Seelentonikum“ entwickelt: 40 Impulse, die dazu einladen, für einen Moment innezuhalten und die eigene Wahrnehmung zu schärfen.
Eine Live-Operation aus dem OP-Saal des Elisabethinen-Krankenhauses Klagenfurt hat internationales Interesse geweckt. Chirurg:innen aus dem Ausland erhalten in Zukunft in Echtzeit Einblick in eine besonders schonende OP-Technik bei Leistenbrüchen, die in Kärnten bereits erfolgreich angewendet wird.
Am 18. Februar 2026 beginnt mit dem Aschermittwoch die 40-tägige Fastenzeit. Fasten ist dann wieder in aller Munde. Das Medienbüro der Österreichischen Ordensgemeinschaften hat mit Kräuterpfarrer Benedikt Felsinger aus dem Chorherrenstift Geras über die vielen Facetten des Fastens für Leib und Seele gesprochen und verschiedene Fasten- und Meditationsangebote der Ordensgemeinschaften gesammelt.
Das Marienkrankenhaus Vorau in der Steiermark begeht 2026 sein 150-Jahr-Jubiläum. Am 8. Februar 2026 wurde das Jubiläumsjahr mit einer Festmesse in der Spitalskapelle, der Diözesanbischof Wilhelm Krautwaschl vorstand, eröffnet. Das Engagement für die Mitmenschen in ihren Nöten, in Krankheit und Armut gehöre untrennbar zum Christsein dazu, sagte Krautwaschl in seiner Predigt.
Die 23 Ordensspitäler Österreichs sind nicht nur unverzichtbare Säulen der heimischen Gesundheitsversorgung, sondern auch ein bedeutender Wirtschaftsmotor. Das zeigt eine aktuelle Studie der Forschungsgesellschaft JOANNEUM RESEARCH, die von der Arbeitsgemeinschaft der Ordensspitäler Österreichs in Auftrag gegeben wurde. Die Ergebnisse zum ökonomischen Fußabdruck der Ordensspitäler wurden am 28. Jänner präsentiert.
Im Jahr 2025 wurden im St. Josef Krankenhaus Wien 4.229 Geburten betreut, davon waren 43 Zwillingsgeburten. Insgesamt kamen damit im Vorjahr 4.272 Babys im Ordensspital im 13. Wiener Gemeindebezirk zur Welt – mehr als in jedem anderen österreichischen Krankenhaus.
Im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Wien finden Menschen mit und ohne Krankenversicherung Hilfe. 2025 wurden knapp 14.000 nichtversicherte und mittellose Menschen behandelt. Finanziert werden die vorwiegend ambulanten und, sofern medizinisch notwendig, auch stationären Behandlungen durch Spenden.
Wie das Klinikum Wels-Grieskirchen mitteilt, können sich Interessierte derzeit für Ausbildungsplätze im Bereich der Pflegefachassistenz (PFA), der Pflegeassistenz (PA) und der Operationstechnischen Assistenz (OTA) bewerben. Alle Ausbildungen finden direkt am neuen Campus Gesundheit am Klinikum Wels-Grieskirchen statt.
Auch bei der vierten Verhandlungsrunde zum Kollektivvertrag für das nichtärztliche Personal in den Ordensspitälern Oberösterreich konnte in der vergangenen Woche kein Abschluss erzielt werden. Bei den Arbeitgebern, sprich den Ordensspitälern OÖ, gibt man sich dennoch zuversichtlich, dass eine Lösung zustande kommen wird.
„Gemeinsam Gutes tun“ – um das Motto der Dreikönigsaktion 2026 bestmöglich umzusetzen, ließen sich mehr als 40 Kinder und Jugendliche in der Pfarrgemeinde Braunau-St. Stephan Anfang Jänner 2026 auch von eisigem Wind und vom Schneetreiben nicht beirren. Belohnt wurden die Braunauer Sternsingerinnen und Sternsinger mit einem neuen Rekordergebnis von 8.505,95 Euro und mit einem warmen Mittagessen, zu dem das Krankenhaus St. Josef Braunau die Sternsingerinnen und Sternsinger mit ihren Begleiterinnen und Begleitern an zwei Tagen einlud.
Sr. Christine Huber von den Franziskanerinnen von Vöcklabruck wurde am 19. Dezember 2025 vom Land Oberösterreich für ihren Einsatz als Lebensretterin ausgezeichnet. Im Jänner 2025 hatte die Diplompflegerin gemeinsam mit Ergotherapeutin Verena Braid in der Stadtpfarrkirche Grieskirchen einem Organisten nach einem plötzlichen Herz-Kreislauf-Stillstand das Leben gerettet.
Die Wiener Ordensspitäler sehen die von ihnen geleistete medizinische Versorgung durch die von der Stadt Wien geplanten Budgetkürzungen massiv gefährdet. Das sagte ein Sprecher der sieben Krankenanstalten am 6. Dezember 2025 im Interview mit der Nachrichtenagentur Kathpress.
Der Gesundheitstag (= Vollversammlung der Ordensspitäler Österreichs) im Rahmen der Ordenstagungen am 27. November 2025 stand ganz im Zeichen der Verbundenheit. Peter McDonald, Vorsitzender des Dachverbands der Sozialversicherungsträger, teilte seine Gedanken zur Neuaufstellung der Gesundheitsversorgung in Österreich mit den Teilnehmenden. Sr. Barbara Flad, Generaloberin der Barmherzigen Schwestern des hl. Vinzenz von Paul in Zams, hielt ein Plädoyer für Verbundenheit im (beruflichen) Leben.
„Unverzichtbarer Teil der Gesundheitsversorgung und wichtige Stütze“ Im Gespräch mit Ulrike Königsberger-Ludwig, Staatssekretärin im Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz, erläuterten Vertreter der Ordensspitäler ihre Anliegen und die Herausforderungen im Gesundheitswesen. Im Mittelpunkt standen die gesetzliche Absicherung der Trägervielfalt, die Sicherstellung einer kostendeckenden Finanzierung und mittel- bis langfristige Strategien gegen den Fachkräftemangel. Peter Bohynik, Leiter der Arbeitsgemeinschaft der Ordensspitäler (ARGE), und der Rechts- und Gesundheitsexperte Christian Kuhn wiesen dabei auf die bedeutende Rolle der Ordensspitäler im österreichischen Gesundheitswesen hin.
Der Orden der Barmherzigen Brüder verstärkt seine Bemühungen für Opferschutz und Gewaltprävention. Ziel sei es, in den Einrichtungen des Ordens Strukturen zu schaffen, die Schutz, Vertrauen und Offenheit fördern – für Mitarbeitende, Bewohnerinnen und Bewohner, Patientinnen und Patienten gleichermaßen, hieß es in einer Aussendung. Damit wolle man „ein klares Zeichen für eine Kultur der Achtsamkeit, des Respekts und der Verantwortung im gesamten Gesundheits- und Sozialwesen setzen“.
In den Vinzenz Kliniken Wien hilft seit Kurzem eine Maschine bei der Medikamentenabgabe und „tütet“ diese automatisch ein. Der sogenannte Blisterautomat in der Apotheke der fünf Wiener Kliniken der Vinzenz Gruppe verpackt patientenindividuell und nach Einnahmezeitpunkten sortiert die Medikation der Patientinnen und Patienten. Ziel ist, die Einnahme zu vereinfachen, Fehler zu vermeiden und das Pflegepersonal auf den Stationen zu entlasten.