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11. November 2020

Mehr Covid-Betten im Göttlichen Heiland

Entsprechend des Wiener Stufenplans für Covid-Erkrankte erweitert das Krankenhaus Göttlicher Heiland Krankenhaus ihre Covid-Kapazität auf 45 Normalstationsbetten, acht Intensivbetten sowie zehn Covid-Nachsorgebetten.

Das Krankenhaus in Wien-Hernals war das erste Ordensspital Wiens, das Covid-19-PatientInnen betreut. (c) Göttlicher Heiland

Bereits am 28. September startete das Krankenhaus als erstes Ordensspital in Wien mit der Versorgung von Covid-Patientinnen und -Patienten. Binnen kürzester Zeit stellte die Klinik 25 Normalstationsbetten sowie vier Intensivbetten bereit. Seitdem ist man dort aktiv in die Versorgung von Covid-Patienten eingebunden. "Seit Beginn betreuen wir die meisten Covid-Patientinnen und Patienten in Wien außerhalb des Wiener Gesundheitsverbunds. Wir erfüllen damit unsere Aufgabe als verlässlicher Partner im Wiener Gesundheitssystem", betont David Pötz, Geschäftsführer des Göttlicher Heiland Krankenhauses.

Bereit den Bedarf zu decken

Das Covid-Team unter Leitung von Athe Grafinger, behandelt PatientInnen aller Altersgruppen: "Unsere Patientinnen und Patienten kommen per Rettung oder aus anderen Häusern der Vinzenz Gruppe." Die Betreuung akut Erkrankter erfolgt auf bis zu zwei Normalstationen, welche für die Betreuung dieser Patientengruppe entsprechend umgerüstet wurden. Zusätzlich bietet das Haus auch Nachsorge für diejenigen, die an Folgen der Erkrankung leiden und eine weitergehende Versorgung benötigen.

Vorbereitungen in der Covid-Station. (c) Göttlicher Heiland

Einschränkung im OP-Betrieb

Christoph Ausch, Ärztlicher Direktor und Primarius der Chirurgie erklärt: "Wir haben uns entschlossen, vorerst nur mehr drei von unseren vier OP-Sälen zu nutzen. So schaffen wir die notwendige Kapazität für die Covid-Versorgung." Das führt zu einer Reduktion des OP-Betriebs. Von Verschiebungen betroffen sind ausgewählte PatientInnen, deren Eingriffe nicht dringend sind, die aber nach dem Eingriff voraussichtlich ein Intensivbett brauchen würden. Sie werden in den nächsten Tagen persönlich kontaktiert.

Ungehindert finden weiterhin akute und dringende Operationen, kleine Eingriffe in der Tagesklinik, sowie die notwendige onkologische Versorgung statt. Ziel sei, so lange wie möglich auch Nicht-Covid-Patientinnen und -Patienten in unserem Haus zu betreuen. Dies muss allerdings angepasst an die Covid-Fallzahlen stattfinden, erklärt Ausch. 

Covid und Nicht-Covid-Bereich räumlich getrennt

Der Leiter des Hygieneteams, Andreas Wehrmann stellt fest: "Da wir unsere Covid- und Nicht-Covid-Bereiche räumlich voneinander getrennt haben und weil wir im ganzen Krankenhaus strengste Hygienekonzepte einhalten, können wir auch all unseren Nicht-Covid-Patientinnen und -Patienten höchste Sicherheitsstandards bieten. Es muss also niemand Sorge haben, sich bei uns im Spital mit Covid-19 zu infizieren."


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[elisabeth mayr]

 

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