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02. Juni 2020

„Operation-to-go“ – tagesklinische Eingriffe wieder möglich

Mit 2. Juni 2020 geht die operative Tagesklinik im Barmherzige Schwestern Krankenhaus Wien wieder in Betrieb. Bis zu 1.000 "Operationen zu go" führt das Team im Krankenhaus pro Jahr durch.


Operiert werden und am selben Tag wieder nach Hause gehen können - das ist der Wunsch vieler PatienntInnen. (c) BHS Wien

In Zeiten von Corona mehren sich die Anfragen von Patientinnen und Patienten, die sich explizit einen tagesklinischen Eingriff wünschen, also am selben Tag, an dem der Eingriff stattfindet auch wieder entlassen werden möchten.

Mit der Öffnung der operativen Tagesklinik kommt das gemeinnützige Barmherzige Schwestern Krankenhaus Wien, Fachklinik für den gesamten Verdauungstrakt, im 6. Bezirk dem Wunsch nach einem kurzen Krankenhausaufenthalt entgegen. Chirurgisch sind z. B. Gallenblasenentfernungen, Leistenbruch-Operationen oder ausgewählte proktologische Eingriffe (Hämorrhoiden, Analfisteln, …) möglich. Die Urologie operiert ebenfalls tagesklinisch. So werden z. B. verschiedene Eingriffe am äußeren Genital tagesklinisch durchgeführt. Die Eingriffe werden wie stationäre Operationen von den Krankenkassen übernommen.

Mit rund 1.000 tagesklinischen Eingriffen jährlich hat das Krankenhaus umfangreiche Erfahrungen bei der „Operation-to-go“. Bereits 2014 wurden hier die ersten tagesklinischen Gallenblasenentfernungen in Österreich durchgeführt. Patientinnen und Patienten werden morgens ambulant aufgenommen und nachmittags in die häusliche Pflege entlassen. Möglich macht dies neben der hohen Spezialisierung auf minimal-invasive OP-Methoden die große Expertise mit lokalen Anästhesieverfahren. „Eine minimal-invasive Operation hat nicht nur kosmetische Vorteile, die Patientinnen und Patienten haben deutlich geringere Wundschmerzen und erholen sich schneller von dem Eingriff“, erklärt Prim. Univ.-Prof. Dr. Alexander Klaus, Leiter der Chirurgie im Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Wien.

Gesundheitliche Voraussetzungen

„Ob eine Operation tagesklinisch möglich ist, wird mit jedem einzelnen Patienten und dem behandelnden Ärzteteam entschieden“, so Prim. Dr. Johann Blasl, Leiter der Anästhesie sowie der Tagesklinik, der durch die große Erfahrung in lokalen Anästhesieverfahren für eine besonders schmerzarme postoperative Periode sorgt. Entscheidend für eine tagesklinische OP ist neben der gesamtgesundheitlichen Verfassung auch die Verlässlichkeit der Patientin bzw. des Patienten sowie Sicherstellung der Betreuung zu Hause.

Weitere Informationen www.bhswien.at/leistungsspektrum/tagesklinik

Rückfragen:

Mag.a Silke Horcicka
Leiterin Kommunikation
Tel.: +43 1 599 88 – 3199
Mobil: +43 664 884 93 447
E-Mail: silke.horcicka@bhs.at

[elisabeth mayr]

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