Multidisziplinäre Schmerztherapie bei Elisabethinischem Schmerzsymposium

Sr. Consolata Maderbacher war Generaloberin, als die Schmerztherapie bei den Elisabethinen implementiert wurde. Heute ist sie engagierte Generalrätin des Ordens. (c) Elisabethinen/Velchev
Dr. Elisabeth Roth, Primaria der Abteilung für Anästhesie, Intensiv- und Schmerztherapie, eröffnete in ihrer Begrüßung den rund 120 Teilnehmer/innen im vollbesetzten Festsaal das vielfältige Panorama der Schmerztherapie bei den Elisabethinen. Die darauffolgenden Vorträge fokussierten sich auf aktuelle Perspektiven und Herausforderungen in der Schmerztherapie sowie auf damit verbundene multiprofessionelle Aspekte in Medizin, Rehabilitation, Therapie und Gesellschaft.
Die Tagung fand zum zweiten Mail im Kloster der Elisabethinen statt. Die Ordensfrauen kümmern sich seit 329 Jahren um Menschen am Rand der Gesellschaft. Seit mehr als 25 Jahren widmen sie sich der Behandlung von Menschen mit chronischen Schmerzen und sind mittlerweile in der invasiven Schmerztherapie steiermarkweit Vorreiter. Die Behandlung von SchmerzpatientInnen erfolgt multidisziplinär mit den anderen Fachrichtungen im Haus, insbesondere mit Radiologie, Psychotherapie, Physiotherapie und Sozialarbeit. Zirka 5.000 Mal pro Jahr wird die Schmerzambulanz frequentiert, rund 800 Patientinnen und Patienten werden jährlich stationär und tagesklinisch versorgt.
Das Zweite Elisabethinische Schmerzsymposium wurde live auf Facebook übertragen und ist zeitlich unbegrenzt aufrufbar.
[mschauer]