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13. November 2018

Weltdiabetes-Tag: Es betrifft die ganze Familie

Jeder elfte Mensch leidet an Diabetes mellitus Typ 2, eine Krankheit, die häufig unterschätzt wird. Und es kann jeden treffen, ob jung oder alt. Daher steht der diesjährige Weltdiabetestags am 14. November unter dem Motto „Diabetes und Familie“. Denn: Ist diese ausgestattet mit dem nötigen Gesundheitswissen, kann sowohl dem Erkrankten als auch nachfolgenden Generationen geholfen werden. Über Diagnose und Behandlungsmöglichkeiten klärt Primar Univ.-Prof. Dr. Martin Clodi von den Barmherzigen Brüdern auf.

Prim. Univ.-Prof. Dr. Martin Clodi, Abteilungsleiter, Facharzt für Innere Medizin, KH der Barmherzigen Brüder Linz. Fotorechte: Barmherzige Brüder Linz

Rund ca. 600.000 Menschen in Österreich sind von der Zuckerkrankheit betroffen. Weitere 150.000 bis 200.000 sind Schätzungen zufolge bis jetzt noch nicht diagnostiziert. Dabei verkürzt diese Erkrankung unbehandelt das Leben - je nach Untersuchung - um bis zu 15 Jahre. „Der Österreichische Diabetesbericht sowie internationale Statistiken lassen darauf schließen, dass in Österreich jedes Jahr mehr als 10.000 Menschen an den Folgen des Diabetes versterben“, warnt Primar Univ.-Prof. Dr. Martin Clodi, Abteilungsleiter am Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Linz, Diabetologe sowie Vorstandsmitglied und Vorsitzender des Leitlinienausschusses der Österreichischen Diabetesgesellschaft (ÖDG), der dieses Jahr im Rahmen des Weltdiabetes-Tages im AEC Linz über Diagnose und Behandlungsmöglichkeiten aufklärt.

Beinahe jeder hat in seinem engsten Umfeld mit dem Thema Diabetes zu tun, auch wenn es vielen nicht bewusst ist und oft das Wissen fehlt, um erkrankten Angehörigen zur Seite stehen zu können. Die Erkrankung stellt in jeder Altersgruppe vom Kindes- bis zum Greisenalter ganz spezielle Anforderungen an die Betroffenen, daher spielt die Familie eine ganz wesentliche Rolle bei der Diagnose, Prävention und Therapie. Gerade in der Familie kann Diabetes rechtzeitig erkannt, in vielen Fällen verhindert und gemeinsam besser bewältigt werden.

Entscheidend: rechtzeitige Diagnose und Therapie

Wichtig sei, so Primar Clodi, die rechtzeitige Diagnose und Therapieeinleitung. Angehörige sollten auf Anzeichen wie Gewichtsverlust, häufigen Harndrang, gesteigerten Durst, Müdigkeit sowie Leistungsminderung bei ihren Angehörigen achten. Einmal diagnostiziert gibt es medikamentöse Therapiemöglichkeiten. Häufig kann man dem Problem aber bereits durch Gewichtsreduktion, körperliche Aktivität und eine entsprechende Ernährungsumstellung begegnen. Werden die Maßnahmen von der gesamten Familie übernommen, findet Therapie und Prävention gleichzeitig statt. „Schwangeren rate ich grundsätzlich zur Kontrolle. Denn durch Schwangerschaft kann Diabetes symptomatisch werden. Empfohlen wird daher ein Glukosetoleranztest in der 24. bis 28. Woche. Aber auch Personen mit Übergewicht sollten sich spätestens ab dem 40. Lebensjahr regelmäßigen Voruntersuchungen unterziehen“, empfiehlt Primar Clodi.
Über Vorsorge, Diagnose, gefährliche Komplikationen und Behandlungsmöglichkeiten spricht Primar Clodi nicht nur am Weltdiabetes-Tag sondern auch im Rahmen der Patientenakademie, am Montag, 19. November, 17.30 Uhr. Ort: Seminarzentrum der Barmherzigen Brüder Linz. Eintritt frei.

Störung des Stoffwechsels

Diabetes mellitus Typ 2 ist eine Stoffwechselerkrankung, bei der im Körper zwar noch Insulin produziert wird, dieses aber nicht mehr so wirkt wie es soll. Entsprechend dem vom Bundesministerium publizierten Österreichischen Diabetesbericht sind in Österreich derzeit 573.00 bis 645.000 Menschen betroffen, wobei man davon ausgeht, dass viele Fälle noch nicht diagnostiziert worden sind. Je älter die Bevölkerungsgruppe, desto höher der Anteil. Bei über 60 Jährigen etwa leiden ca. 20 Prozent unter dieser Erkrankung. Diabetes und seine assoziierten Erkrankungen verursachen viele Schäden vom Herzinfarkt bis zur Niereninsuffizienz. Auch Herzkranke gehören zur Risikogruppe, die sich regelmäßig untersuchen lassen sollte. Bis zu 80 Prozent dieser Patientengruppe leidet an einer Störung des Zuckerstoffwechsels.

Der Welt-Diabetes-Tag wird jedes Jahr am 14. November begangen. Er wurde 1991 von der International Diabetes Federation und der WHO als Reaktion auf die wachsende weltweite Diabetesepidemie ins Leben gerufen. Seit 2007 ist der Welt-Diabetes-Tag als Folge der UN Resolution 61/225 zu Diabetes offizieller United Nations Day. Das Ars Electronica Center widmet sich dem Thema einen ganzen Tag. Am 14. November geben Firmen, Ärzte und Ärztinnen sowie Diabetes-ExpertInnen in mehreren Vorträgen Einblicke in Innovationen im Hinblick auf die Diagnose und Therapie der Krankheit und informieren über Wege zu einer höheren Lebensqualität und einem verbesserten Diabetesmanagement.

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