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03. Juli 2018

Mehr als 12.000 Menschen reanimieren gleichzeitig

Stellen Sie sich vor … Es ist ein ganz normaler Tag. Plötzlich bricht ein Mitmensch neben Ihnen zusammen. Er reagiert nicht, er atmet nicht normal. Kann nicht sein, denken Sie? Es kommt jedoch öfter vor, als Sie denken! Rund alle 45 Minuten erleidet in Österreich ein Mensch einen plötzlichen Kreislaufstillstand. Die Initiative „Hand auf’s Herz“ möchte am 22. September 2018 möglichst vielen Menschen zeigen, wie Wiederbelebung funktioniert. Und ganz nebenbei den Weltrekord im gleichzeitigen Reanimationstraining knacken. Jetzt kann man sich anmelden und am Weltrekordversuch teilnehmen!

Das menschliche Herz schlägt täglich circa 100.000 Mal, über drei Milliarden mal im Laufe eines Lebens. Das Herz pumpt das Blut mit Sauerstoff und allen lebensnotwendigen Nährstoffen durch den gesamten Körper. Ein Herzstillstand kann plötzlich und unerwartet auftreten. „Nur etwa zehn Prozent der Betroffenen überleben einen plötzlichen Kreislaufstillstand“, sagt Markus Simmer, Anästhesist und Intensivmediziner am Klinikum Wels-Grieskirchen. „Der plötzliche Kreislaufstillstand ist eine der Haupttodesursachen in Europa. Nur sofort einsetzende Wiederbelebungsmaßnahmen können helfen.“ Diese sind einfach zu erlernen – jeder kann sie durchführen.

Bewusstsein schaffen

Mit dem Weltrekordversuch wird beabsichtigt, Menschen aller Altersgruppen über das richtige Verhalten im Notfall aufzuklären und Hemmschwellen abzubauen.
Wussten Sie?
•    Pro Tag erleiden 33 Österreicher einen plötzlichen Herzstillstand.
•    Bis das Rettungsteam eintrifft, vergehen im Durchschnitt 10 - 15 Minuten
•    Laien sollten sofort mit der Wiederbelebung beginnen.
•    Aber: Nur jeder siebte Österreicher startet im Notfall die Wiederbelebung.
•    Pro Minute des Abwartens sinkt die Überlebenswahrscheinlichkeit um 10 %.
•    Nach 3 Minuten können bereits Hirnschäden auftreten
•    Nach 5 – 7 Minuten kann es zum Hirntod kommen.
•    Jeder Mensch kommt im Durchschnitt 1,5 Mal in seinem Leben zu einem Notfall.
„Mit dem Weltrekordversuch und weiteren geplanten Aktionen wollen wir uns nachhaltig engagieren, um das unverzügliche Ingangbringen der Überlebenskette zu optimieren,“ sagt Projektleiter und Veranstalter Michael Schiemer von MISCH Consult.

Teilnehmeraufruf – Jeder kann wiederbeleben!

Anlässlich der „Retter Notfalltage“ findet am 22. September auf der Trabrennbahn in Wels der Weltrekordversuch im gleichzeitigen Reanimationstraining statt. Der aktuelle Weltrekord, der 2013 in Münster mit 11.840 Schülern aufgestellt wurde, wird geknackt, wenn mehr als 12.000 Menschen gleichzeitig an Reanimationspuppen das Wiederbeleben üben. Teilnehmen kann jeder. Eine Anmeldung ist erforderlich und wird online unter www.handaufsherz.co.at schnell und einfach durchgeführt. Der eigentliche Weltrekordversuch findet um 16:30 Uhr statt. Das Warm up mit vielen interessanten Gästen beginnt um 14:30 Uhr. Angesagt haben sich Sportler wie Andreas Goldberger, Christoph Sumann und Günter Weidlinger, Experten für Notfallmedizin sowie Menschen, die  bereits einmal reanimiert wurden. Stimmungsvolle Show Acts unterhalten die Teilnehmer bis zum Programmhöhepunkt, dem Weltrekordversuch im gleichzeitigen Reanimationstraining. Unter der Botschaft „Prüfen, Rufen, Drücken“ leiten die Trainer die versammelten Menschen an, wie diese unverzüglich Wiederbelebung durchführen können.

Alle 45 Minuten stirbt ein/kein Mensch

„Medizinische Laien erkennen einen Kreislaufstillstand dadurch, dass der Betroffene nicht reagiert und nicht normal atmet. Die Überlebenskette muss dann sofort in Gang gebracht werden,“ erklärt Gernot Lettner, Schulungsbeauftragter für Reanimation am Klinikum Wels-Grieskirchen. „Am wichtigsten ist es, wenn ein Menschen am Boden liegt und sich nicht mehr rührt, dass man den Rettungsnotruf 144 wählt. Danach können Zeugen von lebensbedrohlichen Zwischenfällen schon durch wenige Handgriffe effizient Hilfe leisten und so die Überlebenswahrscheinlichkeit von derzeit elf Prozent auf bis zu 70 Prozent erhöhen. Durch kräftigen Druck in der Mitte des Brustkorbes und den raschen Einsatz eines Defibrillators noch vor Eintreffen der Rettung können Zeugen eines Herzstillstands wirksam Hilfe leisten“, erklärt Notfallmediziner Mario Krammel, geschäftsführender Präsident vom Verein PULS. „Die Erfolgsaussichten auf vollkommene Genesung hängen von einer sofort einsetzenden Wiederbelebung ab. Diese kann und soll von medizinischen Laien begonnen werden,“ ergänzt Lettner. „Um ein Menschenleben zu retten, braucht es nur zwei Hände,“ sind sich die Experten einig.

Gemeinsame Initiative „Hand auf’s Herz“

„Hand auf’s Herz“ ist eine Gemeinschaftsaktion von Klinikum Wels-Grieskirchen, MISCH Consult, Roraco, Stadt Wels (Messe Wels), Verein Puls, Wels Marketing und Touristik GmbH und K24 Technik & Vertrieb GmbH. Der Weltrekordversuch bildet den Start für eine Reihe von Maßnahmen zur Förderung der Gesundheitskompetenz der Bevölkerung. Diese zielen darauf ab, Leben zu retten, indem die Menschen - über alle Altergruppen hinweg – wissen,  wie man im Falle eines plötzlichen Kreislaufstillstandes reagiert und unverzüglich mit der Wiederbelebung startet.

Infobox:

Weltrekordversuch im gleichzeitigen Reanimationstraining
Wann: Samstag, 22. September 2018, 16:30 Uhr
Einlass ab 14:00 Uhr
                Ö3-Disco ab 17:00 Uhr
Wo:       Trabrennbahn, Messegelände Wels
Reanimationspuppen werden bei der Registrierung ausgegeben.
Teilnahme kostenlos
Anmeldung erforderlich!
Infos unter www.handaufsherz.co.at

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