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19. April 2018

Der Kampf mit den Krampfadern

Krampfadern gelten als typische Zivilisationskrankheit der westlichen Welt: Jede zweite Frau und jeder vierte Mann leiden an chronisch-venöser Insuffizienz – Tendenz steigend. Eine frühzeitige Behandlung ist notwendig, um Schäden an den Beinen zu vermeiden. Experten des Klinikums Wels-Grieskirchen infiormieren über die chronisch-venöse Insuffizienz.

Venen transportieren täglich ca. 7.000 Liter sauerstoffarmes Blut zurück zum Herzen. Die Fuß- und Beinmuskulatur unterstützt die Venen dabei wie eine Pumpe. Venenklappen kontrollieren die Flussrichtung. Wenn das Bindegewebe nachlässt, sind die Venen dem Druck nicht mehr gewachsen. Die Folge: Die Venenwände weiten sich, und das Blut versackt. „Varizen, auch Krampfadern genannt, sind erweiterte oberflächliche Venen. Ihre Ursache liegt primär in einem verminderten Venenklappenschluss und einer Venenwandschwäche der unteren Extremität“, erklärt Karin Nittmann, Oberärztin der Dermatologie am Klinikum Wels-Grieskirchen, wo jährlich rund 4.900 dermatochirurgische Eingriffe, davon ca. 470 Varizenoperationen, vorgenommen werden. Dass Krampfadern nicht schön aussehen, ist das geringere Übel: Im schlimmsten Fall können sie zu Ödemen, Schmerzen, Entzündungen und zu einem offenen Bein führen.

Risikofaktoren und erste Anzeichen

Zu den Risikofaktoren für Krampfadern zählt hauptsächlich genetische Veranlagung. „Der ist man aber nicht zu hundert Prozent ausgeliefert, man kann sie durch den Lebensstil positiv beeinflussen“, macht die Spezialistin für Dermatochirurgie Mut. „Neben Geschlecht und Alter, Schwangerschaft und hormonellen Einflüssen sind vor allem Übergewicht, langes Stehen und Sitzen, enge Kleidung und Bewegungsmangel für das Entstehen der Varizen verantwortlich.“ Frauen sind häufiger betroffen als Männer. Schwere und geschwollene Beine oder nächtliche Wadenkrämpfe sind oft erste Anzeichen einer Venenschwäche. „Dann sollte bereits der Facharzt aufgesucht werden, denn durch Früherkennung können schwerwiegende Folgen vermieden werden!“, warnt Nittmann.

Abklärung und Therapie

Standardverfahren in der Abklärung einer Venenschwäche sind die Anamnese und die klinische Untersuchung, die Duplex-Sonographie des oberflächlichen und tiefen Systems mit Farbcodierung von Flussinformationen sowie die radiologische Darstellung des Venensystems mit Kontrastmittel. In der Behandlung gibt es zahlreiche chirurgische Verfahren, wie etwa die komplette oder teilweise Entfernung der betroffenen Vene durch Crossektomie und Stripping oder die Anwendung von endoluminalen Verfahren, bei welchen über Lichtfaserleiter oder Radiowellenkatheter mit Hilfe von Laser- bzw. Radiowellenenergie die Vene gezielt von innen verschlossen wird – um nur zwei Therapiemethoden zu nennen. „Jeder Patient erhält die für ihn individuell abgestimmte Therapieform. So können alle Arten von Krampfadern sicher behandelt werden“, sagt Nittmann.

Tagesklinik: morgens operiert, am Abend zuhause

Veneneingriffe werden am Klinikum Wels-Grieskirchen von Chirurgen und Dermatologen durchgeführt. „In der Krampfadernchirurgie behandeln wir bereits 80% der Patienten tagesklinisch“, so Werner Saxinger, Leiter der Abteilung für Haut- und Geschlechtskrankheiten am Klinikum Wels-Grieskirchen. „Im neuen Tagesklinischen Zentrum haben wir dafür die optimale Infrastruktur. Alle Erfordernisse können bereits im Vorfeld auf der Fachambulanz gut abgeklärt werden. Am Tag des Eingriffes wird der Patient aufgenommen, vorbereitet und unmittelbar operiert. Wenn der zuständige Arzt nach einer entsprechenden postoperativen Überwachung und einer abschließenden Untersuchung grünes Licht gibt, kann der Patient noch am selben Tag nach Hause gehen.“ Dem Wunsch vieler Patienten nach einem möglichst kurzen Aufenthalt wird damit Rechnung getragen.

Weiterführende Informationen

Besenreißer?
Zwar unschön, aber meist harmlos. Können gut behandelt werden, zum Beispiel durch Lasern.

Thrombose?
Bei Venenschwäche erhöhtes Risiko bei langen Reisen im Flugzeug oder Bettlägerigkeit. Kompressionsstrümpfe verwenden!

Prophylaxe?
Normalgewicht halten, Wechselduschen, pflanzliche Venenmittel und regelmäßige Bewegung. Schwimmen oder Laufen bringen die Wadenpumpe so richtig in Schwung.

Was ist schlecht?
Langes Sitzen und Stehen, Übergewicht und das Tragen von Highheels.

Foto: OÄ Dr. Karin Nittmann, Abteilung für Haut‐ und Geschlechtskrankheiten, Klinikum Wels-Grieskirchen. © Klinikum Wels-Grieskirchen

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