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01. August 2023

Die Sommergrippe als Gefahr in der warmen Jahreszeit

Die Sommergrippe ist eine Gefahr, die in der warmen Jahreszeit lauert und die Freude am lang ersehnten Urlaub trüben kann. Fachärztin Dr. Eva Maria Ornella, Internistin am Krankenhaus der Barmherzigen Brüder St. Veit an der Glan, teilt ihr Wissen über die Sommergrippe – von den ersten Symptomen über geeignete Behandlungsstrategien bis hin zu präventiven Maßnahmen.

Sie kann die Freude an der warmen Jahreszeit trüben: die Sommergrippe.

Sie kann die Freude an der warmen Jahreszeit trüben: die Sommergrippe. (c) Pixabay/Steve Buissinne

 

Die Sommergrippe unterscheidet sich grundlegend von der herkömmlichen Grippe, die wir im Winter sehen. "Die Sommergrippe wird hauptsächlich durch Enteroviren, insbesondere Echoviren und Coxsackieviren, verursacht, die in der warmen Jahreszeit häufiger vorkommen", erklärt Ornella. Im Gegensatz dazu werden die winterlichen Grippen von Influenzaviren, dem Coronavirus und dem Respiratory Syncytial Virus verursacht.

 

Die Symptome der Sommergrippe sind in der Regel weniger intensiv als bei einer echten Grippe und eher mit einem grippalen Effekt vergleichbar. Die Übertragung der Viren erfolgt hauptsächlich durch Kontaktinfektionen, vor allem bei hoher Luftfeuchtigkeit, wie sie im Sommer vorherrscht. "Infizierte Personen scheiden das Virus über den Speichel oder den Stuhl aus, die Übertragung erfolgt also durch kontaminierte Hände und in weiterer Folge dann durch kontaminierte Oberflächen und Gegenstände", erläutert Ornella.

 

Flüssigkeitszufuhr als wichtige Maßnahme

"Sollte es doch einmal zu einem schweren Verlauf kommen, ist es wichtig zuerst den Flüssigkeitshaushalt zu überprüfen. Hohes Fieber und Abgeschlagenheit können schnell zur Dehydratation führen, hier muss man rasch handeln", betont die Fachärztin. Besonders gefährdet für die Sommergrippe sind Kinder, ältere Personen und immungeschwächte Personen. Die Ärztin empfiehlt zur Vorbeugung: "Es ist wichtig auf diese Menschen Rücksicht zu nehmen und die Händedesinfektion wirklich ernst zu nehmen."

 

Im Kampf gegen die Sommergrippe rät Fachärztin Dr. Eva Maria Ornella, "Händedesinfektion wirklich ernst zu nehmen". (c) Barmherzige Brüder

 

Die Hygiene spielt eine entscheidende Rolle bei der Verhinderung der Sommergrippe. Die Fachärztin legt daher großen Wert auf die Wichtigkeit des Händewaschens und einer sorgfältigen Nahrungszubereitung. Darüber hinaus betont sie die Bedeutung einer ausreichenden Flüssigkeitszufuhr und einer gesunden, ballaststoffreichen Ernährung.

 

Bei schwerem Verlauf: Medizinische Hilfe in Anspruch nehmen

Sollte trotz aller Vorsichtsmaßnahmen ein schwerer Verlauf auftreten, rät Ornella: "Lässt sich das Fieber nicht mehr senken oder dauert länger als drei Tage an, sollten Sie unbedingt eine:n Ärzt:in aufsuchen. Bei starkem oder anhaltendem Durchfall, der zu Dehydration führen kann, ist es ebenfalls ratsam, medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen."

 

Bei allen gesundheitlichen Bedenken betont die Internistin, dass es wichtig ist, auf seinen Körper zu hören und sich bei Bedarf auszuruhen: "Der Schlüssel zur Genesung von der Sommergrippe ist Ruhe und Flüssigkeitszufuhr. Der Körper braucht Zeit, um das Virus zu bekämpfen, und dazu gehört auch, sich ausreichend auszuruhen."

 

Ziel: Verhindern der Verbreitung

Schlussendlich ist das Verhindern der Verbreitung des Virus das Ziel. „Wenn Sie den Verdacht haben, dass Sie sich mit der Sommergrippe infiziert haben, vermeiden Sie den Kontakt zu gefährdeten Personen, bis Sie sich wieder vollständig erholt haben“, empfiehlt Ornella.

 

Quelle: Krankenhaus der Barmherzigen Brüder St. Veit an der Glan

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Weiterlesen:

Website des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder St. Veit an der Glan

 

[teresa bruckner]


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