24. September 2025

Elisabethinen-Krankenhaus und Diakonie kooperieren für mehr Nachhaltigkeit

Einen Schritt zu mehr Umweltbewusstsein und Ressourcenschonung ermöglicht eine Kooperation zwischen dem Klagenfurter Elisabethinen-Krankenhaus, der Diakonie de La Tour und der Wirtschaft, die vor kurzem angelaufen ist. Nicht mehr benötigte Planen und Bauzaunbanner des derzeit in Umbau befindlichen Ordensspitals werden zu langlebigen Einkaufstaschen wiederverwertet und somit der Kreislaufwirtschaft zugeführt statt wie sonst üblich entsorgt.

Einkaufstaschen aus Bauzaunplanen

Partnerschaft mit grünem Daumen: Jürgen Kugi, Helga Butttazoni, Carina Schadenbauer, Elke Haber, Petra Herzog, Waldemar Klaming, Alexandra Meisterl (Teamleiterin der Stadtwerkstatt) - v.ln.r. © Diakonie de La Tour

 

Die Idee zu der neuen Partnerschaft entstand bei einem Besuch der Krankenhausleitung in der Diakonie-Einrichtung Stadtwerkstatt Dekoschmiede in Feldkirchen. Menschen mit unterschiedlichen Lebenswegen werden dort bei sinnstiftenden Tätigkeiten unterstützt. Beim persönlichen Kennenlernen vor wenigen Tagen haben sich Elke Haber, die kaufmännische Direktorin des Elisabethinen-Krankenhauses Klagenfurt, und Jürgen Kugi, der technische Leiter, ein Bild von den konkreten Umsetzungsschritten, dem Produktionsprozess und den gemeinsamen Zielen gemacht: Ressourcen schonen, gemeinsam die lokale Wertschöpfung stärken und ein Zeichen für nachhaltige Kreislaufwirtschaft setzen. Elke Haber betont: „Wir setzen uns aktiv für eine Gegenwart und Zukunft ein, in der nachhaltiges Handeln selbstverständlich ist.“

 

Gemeinsam für eine nachhaltige Zukunft

Die Zusammenarbeit verbindet kirchliche Werte mit wirtschaftlicher Verantwortung: Sowohl das Elisabeth-Krankenhaus als auch die Diakonie de La Tour gehören dem „Verband der Grünen Krankenhäuser“ an, in dem gemeinsam daran gearbeitet wird, Abfälle zu reduzieren, Arbeitsplätze zu sichern und Vorbildprojekte für die Region zu schaffen.

 

Quellen: kathpress, Diözese Gurk