Klinikum Wels-Grieskirchen vergibt Ausbildungsplätze

Praxisnah üben am Campus Gesundheit: Ausbildende trainieren pflegerische Fertigkeiten im Simulationsraum und bereiten sich so optimal auf den Einsatz am Patienten vor. © Klinkum Wels-Grieskirchen/Nik Fleischmann
Die Ausbildung zur Pflegeassistenz (PA) vermittelt in nur einem Jahr alle Grundlagen, um pflegerische Tätigkeiten unter Anleitung durchzuführen und erste Erfahrungen im Gesundheitswesen zu sammeln. „Aufbauend darauf ermöglicht die zweijährige Ausbildung zur Pflegefachassistenz (PFA) ein kompaktes Upgrade für Neueinsteigerinnen und Neueinsteiger mit Vorkenntnissen – inklusive zusätzlicher Verantwortung und Kompetenzen“, erklärt Karin Zauner, Direktorin des Ausbildungszentrums Wels.
Step by Step zur Pflegekarriere
Verena Koreck-Weber ist diesen Ausbildungsweg gegangen: „Nach meiner Ausbildung zur Pflegeassistentin habe ich mich für das Upgrade zur Pflegefachassistenz entschieden – eine gute Wahl für die Zukunft! Heute arbeite ich auf der gynäkologischen Station und schätze es sehr, eigenverantwortlich zu arbeiten und eng mit diplomiertem Pflegepersonal sowie Ärztinnen und Ärzten zusammenzuarbeiten.“
Karriere mit Perspektive
Wer nach der PFA-Ausbildung weitergehen möchte, kann nach Absolvierung eines Aufbaumoduls sowie „Englisch B2“ ins dritte Semester des Bachelorstudiengangs Gesundheits- und Krankenpflege (DGKP) an der FH Gesundheitsberufe Oberösterreich – ebenfalls am Campus Gesundheit – einsteigen. So eröffnen sich langfristig vielfältige berufliche Möglichkeiten – von klinischer Spezialisierung bis zu internationalen Einsätzen. „Pflege ist nicht nur ein Berufsfeld – sie ist eine Welt voller Möglichkeiten“, betont Zauner. „Unsere flexiblen Bildungswege ermöglichen motivierten Menschen aller Altersgruppen, sich individuell zu verwirklichen und langfristige Karrierechancen aufzubauen.“
OTA – technisch anspruchsvolle Ausbildung für die Arbeit im OP
OTA-Absolventinnen und -Absolventen sind hochspezialisierte Fachkräfte, die im OP direkt mit Chirurginnen und Chirurgen zusammenarbeiten. Sie sind verantwortlich für die Vorbereitung und Bereitstellung von Instrumenten, Apparaten und Materialien sowie die intraoperative Assistenz. Darüber hinaus übernehmen sie operationsspezifische Patientenlagerung, OP-Dokumentation und Hygiene- sowie Infektionskontrolle – und tragen so entscheidend zu einer sicheren und effizienten chirurgischen Versorgung bei.
Die OTA-Ausbildung dauert regulär drei Jahre und umfasst 4.600 Stunden Theorie und Praxis. Wer bereits Erfahrung im OP hat, kann im Upgrade-Lehrgang direkt ins zweite Ausbildungsjahr einsteigen. Neben fundiertem medizinischem Wissen werden Fertigkeiten in Hygiene, OP-Technik, Notfallmanagement und Patientenbetreuung vermittelt. „Die fundierte Ausbildung stellt sicher, dass OTA optimal auf ihre Rolle vorbereitet sind – das bedeutet mehr Effizienz und Sicherheit im OP-Bereich“, erklärt Zauner.
Ausbildungen im Überblick
Ausbildungen im Ausbildungszentrum am Campus Gesundheit, Klinikum Wels-Grieskirchen:
- Pflegeassistenz (PA)
- Dauer: 1 Jahr
- Ziel: Grundlagen der Pflege, Durchführung pflegerischer Tätigkeiten unter Anleitung
- Einstieg: direkt nach Schule oder als Quereinstieg möglich
- Pflegefachassistenz (PFA)
- Dauer: 2 Jahre (Upgrade 1 Jahr für PAs möglich)
- Ziel: eigenverantwortliches Arbeiten, zusätzliche pflegerische Kompetenzen
- Anschlussmöglichkeit: Einstieg ins 3. Semester Bachelor Gesundheits- und Krankenpflege (DGKP)
- Operationstechnische Assistenz (OTA)
- Dauer: 3 Jahre, 4.600 Stunden Theorie & Praxis
- Ziel: hochspezialisierte Assistenz im OP, Instrumenten- und Materialvorbereitung, intraoperative Assistenz, Hygiene und Infektionskontrolle
- Upgrade-Lehrgang möglich: direkter Einstieg ins 2. Ausbildungsjahr für erfahrene OP-Assistenz
Start: Herbst 2026
Anmeldung: bis 16. April bzw. 23. März 2026
- Online: wirsindpflege.at
- Infos: www.klinikum-wegr.at > Karriere > Ausbildungszentrum
Quelle: Klinkum Wels-Grieskirchen