Nach der US-amerikanischen Empfehlung vom Herbst 2017 haben nun auch die „European Society of Cardiology (ESC)“ und die „European Society of Hypertension (ESH)“ erstmals am 9. Juni 2018 bei der Jahrestagung in Barcelona die neuen europäischen Leitlinien für die Behandlung von Bluthochdruck vorgestellt. Die Empfehlung hält an der Definition von Bluthochdruck ab Werten von 140/90 mm Hg fest, intensiviert aber die Behandlungsziele auf meist 130/80 oder darunter, setzt verstärkt auf Prävention und Früherkennung sowie auf eine vereinfachte medikamentöse Therapie durch eine Wirkstoffkombination in nur einer Tablette.
In der Sky Stage im Tech Gate Wien wurde am 12. Juni der Staatspreis Familie & Beruf 2018 durch Bundesministerin Dr. Juliane Bogner-Strauß verliehen. In der Jurywertung der Kategorie Non-Profit- Unternehmen konnte sich das Klinikum Wels-Grieskirchen zum zweiten Mal in Folge Platz zwei sichern. Ausgezeichnet wurden besonders herausragende Leistungen im Bereich familienbewusster Personalpolitik.
Die Wiener Ordensspitäler laden am Donnerstag, 6. September 2018, um 18 Uhr in den Stephansdom zum traditionellen Festgottesdienst ein. Bischofsvikar P. Darius Schutzki vom Orden der Resurrektionisten ist Hauptzelebrant der Gottesdienstfeier, anschließend gibt es eine Agape im Hof des Deutschen Ordens.
Jeweils vier Stunden, dreimal pro Woche, verbringen Dialysepatienten im Klinikum Wels-Grieskirchen. Das Dialysegerät übernimmt dabei jene Aufgabe, welche eigentlich ihre Nieren machen müssten: Es reinigt das Blut, entzieht dem Körper die Giftstoffe und überflüssiges Wasser. Dialyse ist für Patienten mit terminaler Niereninsuffizienz überlebensnotwendig. Seit Mai 2018 stehen auf der Dialysestation in Wels nun fünf weitere, somit insgesamt 25 Dialyseplätze für Patienten zur Verfügung.
Bei der angeborenen Stoffwechselerkrankung Cystische Fibrose (Mukoviszidose) ist der Wasser- und Salzhaushalt der Schleimhäute durch ein defektes Gen gestört. Zäher Schleim verklebt Lunge und Bauchspeicheldrüse. Durch fortschreitenden Funktionsausfall werden im Laufe des Lebens Atmung und Verdauung in unterschiedlicher Ausprägung beeinträchtigt. An den CF-Zentren für Kinder und Erwachsene am Klinikum Wels-Grieskirchen stehen den Betroffenen multiprofessionelle Teams zur Seite. Durch rasch einsetzende und effiziente Therapien sind die Langzeitprognosen heute deutlich besser.
Im Juni tagt bereits zum 4. Mal der größte Internationale Kongress für familienzentrierte Frühintervention für Kinder mit Schwerhörigkeit und Gehörlosigkeit. Eltern, Ärzte, gehörlose Fachkräfte und Führungskräfte aus der Frühintervention sowie Experten und Wissenschaftler aus rund 40 Ländern treffen sich von 13. – 16. Juni in Bad Ischl für einen internationalen Erfahrungs- und Wissensaustausch über Frühfördermodelle und Best-Practice-Beispiele. Kongresspräsident ist Dr. Daniel Holzinger vom Institut für Sinnes- und Sprachneurologie im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Linz.
Durch konsequente Umsetzung verschiedener blutsparender Maßnahmen wird im Krankenhaus der Elisabethinen Klagenfurt immer weniger Fremdblut verabreicht. Bei planbaren Operationen in den Bereichen Chirurgie und Orthopädie kann Großteils auf Blutkonserven verzichtet werden. Alleine imvergangenen Jahr konnten nahezu 90 Liter Blut eingespart werden. Dabei setzt man auf das sogenannte Patient Blood Management, also den klugen Umgang mit der wertvollen Ressource Blut. Nur fünf Prozent der Patienten, die 2017 im Elisabethinen-Krankenhaus eine Hüft-Prothese und nur drei Prozent der Patienten, die eine Knie-Prothese implantiert bekommen haben, waren auf Blutkonserven angewiesen. Als eine der wichtigsten Maßnahmen erachten die Experten die rechtzeitige Behandlung von Anämien. Dies ist nur durch gute Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärzten gewährleistet.
Nach einem sechsmonatigen Umbau präsentiert sich die Pränatal- und geburtshilfliche Ambulanz des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder St. Veit/Glan in neuem Glanz. Mit einer traditionellen Kindersegnung und einem Tag der offenen Tür feierten die Ärzte, Hebammen, Schwestern und die zahlreichen Besucher die Eröffnung. Die neuen Räume sollen für eine gute Atmosphäre sorgen und den Patientinnen künftig noch mehr Sicherheit, Diskretion und Komfort bieten. Im Anschluss an die Einweihung und Eröffnung konnten sich die zahlreichen Gäste im Rahmen einer Führung ein eigenes Bild von der neuen Station machen.
In einem Schwerpunktkrankenhaus, wie dem Klinikum Wels-Grieskirchen, wird Gesundheit nicht nur als Leistung, sondern vielmehr als zentrales, umfassendes Thema verstanden. Auch der Gesundheit der Mitarbeiter kommt dabei ein hoher Stellenwert zu. Ins Blickfeld rücken nicht nur krankheitsauslösende Faktoren der Arbeitswelt, sondern auch Möglichkeiten, den persönlichen Lebensstil und das individuelle Risikoverhalten positiv zu beeinflussen.