Die Abteilung für Orthopädie und Traumatologie im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Eisenstadt wird ab 1. Jänner 2018 von Dr. Jochen Erhart geleitet. Er wurde mit dem Beschluss des Definitoriums zum neuen Vorstand der Abteilung für Orthopädie und Traumatologie bestellt.
Die Ambulante Geriatrische Remobilisation, wie sie durch das Elisabethinen-Krankenhaus Klagenfurt durchgeführt wird, ist ein Meilenstein in der Versorgung der geriatrischen Patienten. Die Ausweitung auf alle Kärntner Bezirke schreitet erfolgreich voran. Am 1. Jänner 2018 starten im LKH Laas und im Krankenhaus Wolfsberg die mobilen Teams. Die Teams waren auf Hospitation im Elisabethinen-Krankenhaus, wo Departmentleiter und Initiator OA Dr. Walter Müller, MSc Einblicke in die Abwicklung der mobilen Remobilisation gab. Durch erfolgreiche Remobilisierung mittels mobiler Geriatrie ist ein längeres „Betreut-Werden“ älterer Menschen in häuslicher Umgebung möglich.
Die Kinder der Mitarbeiter des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder St. Veit/Glan sind am Heiligen Abend im Krankenhaus als Engel unterwegs. Sie schwirren durch die Gänge, verteilen kleine Geschenke und besuchen auch jene Patienten, die Weihnachten auf der Palliativstation verbringen müssen. Sie bringen Leben und kindliche Fröhlichkeit mit. Es ist ein schönes und friedvolles Weihnachtsfest auf der Abteilung. Aus diesem Grund hat Palliativmediziner Prim. Priv.-Doz. Dr. Michael Zink ein Interview zu den Themen Wünsche, Ängste und die Palliativmedizin gegeben.
Palliativpatienten benötigen umfangreiche pflegerische Betreuung, denn belastende Symptome, wie Schmerzen, Übelkeit oder Atemnot, bedürfen komplexer therapeutischer Maßnahmen. Auch die Aromapflege ist fixer Bestandteil des Pflegealltags auf der Palliativstation – neben Zuwendung und Linderung vermag sie aber noch mehr: Neueste Untersuchungen zeigen, dass zum Beispiel eine Raumbeduftung zu einer Abnahme der Keimzahl führen kann. Aromapflegeexpertin Alicia Lanzerstorfer vom Klinikum Wels-Grieskirchen gibt Einblicke in ihre Arbeit.
Das Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Ried lässt seine Qualität seit vielen Jahren von externen Experten prüfen. Bei der jüngsten Prüfung hat man auch die Behandlung unheilbar Kranker genau unter die Lupe genommen und für sehr gut befunden.
Im Schwarzacher Kardinal Schwarzenberg Klinikum wurde die ambulante Tagesbehandlung der Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie ausgebaut und in einem eigenen, rund 300 m2 großen Bereich neu verortet. Aufgrund der steigenden Zahl an betroffenen Patienten in der Versorgungsregion Pinzgau-Pongau-Lungau und des damit verbundenen hohen Bedarfs an Behandlungsmöglichkeiten auch außerhalb des stationären Betriebs hat das Land Salzburg eine Aufstockung von sechs auf nunmehr 18 tagesklinische Plätze ermöglicht. Als einziges Spital außerhalb der Landeshauptstadt ist das Klinikum Schwarzach mit einer psychiatrischen Abteilung ausgestattet – und damit die einzige klinische Anlaufstelle für rund 185.000 Einwohner im Pongau, Pinzgau und Lungau.
Die Kinderurologie wurde 1992 als einzige derartige Abteilung in Österreich am Ordensklinikum Linz Barmherzige Schwestern gegründet. Seine in 25 Jahren erworbene Exzellenz und herausragende kinderurologische Pionierleistungen haben das Team zu einem nationalen und internationalen Aushängeschild gemacht. Tausende Kinder und heute Erwachsene aus Österreich und der ganzen Welt verdanken der Linzer Kinderurologie ein trotz oft schwerer Fehlbildungen oder Erkrankungen weitgehend normales Leben.
Das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Wien als pflegewissenschaftliches Ausbildungskrankenhaus und die Pflegeakademie der Barmherzigen Brüder Wien führten im Zeitraum vom 17. November bis 1. Dezember 2017 gemeinsam das Projekt Lernstation durch, bei dem Pflegestudenten eine Krankenstation leiten. Österreichweit wurde eine Lernstation damit erstmals in einem Ordensspital umgesetzt.
Immer öfter lassen sich operative Eingriffe ambulant durchführen. Bereits jede zweite Operation im Elisabethinen-Krankenhaus Klagenfurt erfolgt in der „Tagesklinik Sankt Elisabeth“. Deutlich zugenommen hat die Anzahl der ambulanten Veneneingriffe. Sieben von zehn Varizen-Patienten können das Krankenhaus am selben Tag verlassen. Aber auch Gallenblasen-Entfernungen erfolgen vermehrt auf diese Weise. Für das Ordensspital bringt die Tagesklinik auch eine Entflechtung der Strukturen: Tagesklinische und stationäre Aufenthalte werden getrennt, und damit entstehen freie Kapazitäten für Patienten mit erhöhtem Pflegebedarf nach schweren Eingriffen.