Weltweit wird jährlich am 21. September auf das Thema Demenz und auf die Situation von Betroffenen aufmerksam gemacht. Die Zahl der älteren Patienten und der Anteil von Menschen mit einer Demenzerkrankung im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Wien wachsen kontinuierlich. Um besser mit den Herausforderungen umgehen zu können, wurde bereits 2015 die Initiative „Demenzfreundliches Krankenhaus“ ins Leben gerufen.
Wer sich körperlich und auch geistig ein Leben lang bewegt, bleibt bis ins Alter fit und hat im Krankheitsfall eine bessere Ausgangsbasis für den Heilungsprozess. Mangelnde Aktivität wirkt sich in jeglicher Hinsicht negativ auf Gesundheit und Leistungspotenzial aus. Der Rost ist dabei allerdings nur sinnbildlich gemeint, der Effekt ist aber der gleiche: Bewegungsabläufe werden schwerer, es läuft nicht mehr „wie geschmiert“, Stillstand droht. Durch entsprechende Beanspruchung baut sich die sogenannte Gelenksschmiere auf, Muskelaufbau stärkt gleichzeitig die Knochen und neuronale Netze im Gehirn verdichten sich bei verstärkten Denkprozessen. Ob körperliches Training oder Denksport – beides ist wichtig, um ein Leben lang in Schwung zu bleiben. Das Schöne daran: Jeder einzelne hat das Potenzial, dazu beizutragen.
106.487 Schüler in Oberösterreich, darunter 14.399 Taferlklassler sind in ein neues Schuljahr gestartet. Nicht allen von ihnen fällt das Lernen leicht. Unter Umständen handelt es sich dabei um eine nichtdiagnostizierte Lernstörung, die zu langfristigen Problemen führen kann. Rechtzeitig erkannt, kann das Kind aber gezielt unterstützt werden, um langfristige Auswirkungen zu vermeiden oder einzuschränken. Priv.-Doz. Dr. Daniel Holzinger von der Neurologisch linguistischen Ambulanz (NLA) im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Linz verrät, wie Lernstörungen erkannt und behandelt werden können.
„Ihr Sohn hat eine Überlebenschance von einem Prozent“. Diese Diagnose erschütterte in der 26. Schwangerschaftswoche die Welt von Christine S. nachhaltig. Marcel überlebte, doch er ist neben anderen Beeinträchtigungen auch beinahe blind. Hilfe fanden seine Eltern bei der Sehfrühförderung der Barmherzigen Brüder Linz, wo seit mittlerweile 30 Jahren gezeigt wird, was an positiver Entwicklung möglich ist. Marcel besucht mittlerweile die Musikvolksschule in Altenfelden.
Im Zuge der Bildung von Organschwerpunkten in den beiden Krankenhäusern des Ordensklinikum Linz wurde mit Jahreswechsel 2018/2019 die Abteilung für Urologie von den Barmherzigen Schwestern samt Prostatazentrum an den Standort der Elisabethinen übersiedelt. Im Sinne der Unternehmensstrategie entstand somit der Schwerpunkt „Niere, Blase, Prostata“. Auf Einladung des Primarius der Urologischen Abteilung segnete Altbischof Maximilian Aichern in einer Feierstunde persönlich das Team der Urologischen Ambulanz sowie die neuen Räumlichkeiten am Standort der Elisabethinen.
Die deutsche „Demenz-Aktivistin“ und Buch-Autorin Helga Rohra kommt auf Exklusiveinladung der Barmherzigen Schwestern Pflege GmbH am Freitag, 6. September 2019 um 17 Uhr zu einer spannend besetzten Veranstaltung in das Pflegehaus St. Katharina in Wien-Mariahilf (1060, Millergasse 6 – 8). Bei „Mitten im Leben mit Demenz“ lässt die Münchnerin einblicken, wie sie den Alltag meistert, weitere Expertinnen beleuchten Demenz aus der Sicht von Pflege, Angehörigen und Umgang im Pflegehaus.
Bewegung ist für onkologische Patienten gegen die körperlichen Begleiterscheinungen ihrer Erkrankung, deren erforderlichen medikamentösen Therapien als auch für die psychische Gesundheit ein wesentlicher Genesungsfaktor. Um die Patienten zu körperlichen Aktivitäten zu motivieren, setzt man im Ordensklinikum Linz zusammen mit dem Linzer Unternehmen „Netural“ auf eine Virtual-Reality-Therapiestation (VRhealthy). Die Innovation wurde dieser Tage beim European Forum Alpbach der Öffentlichkeit vorgestellt.
Bewegung ist für onkologische PatientInnen gegen die körperlichen Begleiterscheinungen ihrer Erkrankung, deren erforderlichen medikamentösen Therapien als auch für die psychische Gesundheit ein wesentlicher Genesungsfaktor. Um die PatientInnen zu körperlichen Aktivitäten zu motivieren, setzt man im Ordensklinikum Linz zusammen mit dem Linzer Unternehmen „Netural“ auf eine Virtual-Reality-Therapiestation (VRhealthy). Die Innovation wurde dieser Tage beim European Forum Alpbach der Öffentlichkeit vorgestellt.
Laufen, Lieben und Lachen, Lernen und Leben – fünf wichtige Komponenten für ein langes erfülltes Leben, vor allem, wenn man nicht nur gesund, sondern auch geistig fit alt werden möchte. So nehmen die fünf L nicht nur in der Vorbeugung einer Gedächtnisstörung einen hohen Stellenwert ein, sondern auch in Hinblick auf Demenz. Moderate Bewegung, Sozialkontakte, neue Impulse und eine ausgewogene Kost wirken präventiv und therapeutisch. Zudem steigern sie die Lebensqualität.