In der chirurgischen Behebung von Nabel- und Narbenbrüchen gibt es zwei Standardverfahren, die beide erhebliche Nachteile haben. Bei einer Variante kann das zu implantierende synthetische Netz optimal positioniert werden, es ist aber ein großer Schnitt am Bauch erforderlich. Wird mittels schonender Knopflochchirurgie operiert, muss das Netz in der Bauchhöhle positioniert werden, was ebenfalls zu Komplikationen führen kann. Die Chirurgen des Referenzzentrums für Hernienchirurgie am Ordensklinikums Linz Barmherzige Schwestern haben nun eine innovative Lösung entwickelt.
Ob durch einen Unfall, eine geplante Operationen oder eine Geburt – bei hohem Blutverlust sind Patienten auf eine manchmal sogar lebensrettende Blutversorgung angewiesen. Wurde früher eher großzügig Fremdblut verabreicht, gibt es seit längerer Zeit schon einen klaren Paradigmenwechsel in der Verwendung von Blut als Arzneimittel. Dieser ist gekennzeichnet durch eine nachhaltige Bewusstseinsbildung, ob und wann Blutprodukte eingesetzt werden. Oberste Prämisse des „Patient Blood Managements (PBM)“ in Gesundheitseinrichtungen ist heute ein patientenorientiertes, leitlinienkonformes und ganzheitliches Behandlungskonzept mit Blutprodukten. Unter dem Motto „So viel wie notwendig, so wenig wie möglich“ soll das Arzneimittel Blut nur noch dort eingesetzt werden, wo keine wirksamen therapeutischen Maßnahmen ohne Blutkomponenten zur Verfügung stehen. Eine Information des Klinikum Wels-Grieskirchen.
Von der Vorsorge über die Behandlung bis zur Nachbetreuung: Der Gesundheitspark St. Josef Wien soll – in der direkten Umgebung des St. Josef Krankenhauses – ein breites Angebot in Sachen Gesundheit bieten. Seit kurzem ist auch das Praxiszentrum in der Auhofstraße 185 als Teil des Gesundheitsparks in Betrieb. Die ersten Mieter sind drei Kinderärzte mit Kassenvertrag.
Im Dezember 2018 wechselte Florian Haller für einige Wochen seinen Arbeitsplatz. Statt Spitzenmedizin im modernen Zentral-OP des Klinikum Wels-Grieskirchen leistete er medizinische Grundversorgung in einem Feldspital in Bangladesch.
Angeborene Veränderungen oder Erkrankungen der Augen gefährden im Kleinkindalter nicht nur die normale Entwicklung des Sehens, sondern können auch die Gesamtentwicklung beeinträchtigen. Die Sehfrühförderung der Barmherzigen Brüder Linz zeigt seit 30 Jahren, was an positiver Entwicklung möglich ist, wenn eine ausgezeichnete medizinische Betreuung und eine sich fortlaufend entwickelnde Frühförderung durch ein kompetentes, empathisches Team zusammenwirken. Am Mittwoch, den 12. Juni 2019 lud man daher zur Jubiläumsfeier in die Bischofstraße.
Die Pionierarbeit des Elisabethinen-Krankenhauses Klagenfurt hat sich gelohnt: Die „Ambulante Geriatrische Remobilisation“ gilt als innovatives regionales Versorgungsmodell geriatrischer Patienten. Nach dem Grundsatz "ambulant vor stationär" lernen ältere Menschen ihren Alltag nach langen Krankenhausaufenthalten oder schweren Erkrankungen möglichst wieder allein zu bewältigen. Über mehrere Wochen erhalten die Patienten in ihren eigenen vier Wänden eine intensive Therapie, um wieder größtmögliche Selbstständigkeit zu erlangen. Mit Rosalia Schaffer als 1.000 Patientin, wird jetzt ein Jubiläum gefeiert. Ab 1. Jänner 2020 plant der Kärntner Gesundheitsfonds das Angebot der Ambulanten geriatrischen Remobilisation auf ganz Kärnten auszudehnen.
Ein Perspektivenwechsel tut manchmal gut. Von oben sieht man immer weiter, vom Traunstein aus zum Beispiel rund 150 Kilometer. Also, nichts wie raus in die Natur und rauf auf den Berg! Aber soll und kann das jeder einfach tun, ganz ohne körperliche Vorbereitung? Auch mit Kniebeschwerden oder gar einer Hüftprothese? Die Bewegungsexperten des Klinikum Wels-Grieskirchen geben Tipps, was möglich ist und gut tut.
Die fortschreitende Digitalisierung und die Telemedizin helfen innerbetriebliche Prozesse in Krankenhäusern zu optimieren und verbessern gleichzeitig die Patientenbetreuung. Die OÖ. Krankenhäuser sind in diesem Bereich sehr innovativ und nutzen die Technologie bereits in verschiedensten Bereichen wie der Radiologie, der Pathologie, der Versorgung von Defibrillatoren sowie bei interdisziplinären Telekonferenzen (Tumorboards). Ein neues telemedizinisches Kooperationsprojekt für dermatologische Anwendungen wird derzeit zwischen dem Ordensklinikum Linz Elisabethinen und der OÖ Gesundheitsholding mit dem Landeskrankenhaus Kirchdorf getestet.
sowhat. Kompetenzzentrum für Menschen mit Essstörungen, mit Standorten in Wien, St. Pölten und Mödling, möchte am diesjährigen World Eating Disorders Day am 2. Juni Bewusstsein für die häufigste Essstörung schaffen: Binge Eating. Viele Menschen leiden unter den heimlichen Essattacken. Professionelle Hilfe kann hier einen Ausweg zeigen.