Die Abteilung für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie unter Primar Dr. Florian Neuhierl setzt am Krankenhaus St. Josef Braunau neue Maßstäbe im Umgang mit Verwirrtheitszuständen nach einer Operation. Als erste Anästhesie-Abteilung in Österreich setzt sie nämlich das neue innovative PAD (Pain-Agitation-Delir)-Management nicht nur wie auch in anderen Häusern üblich auf der Intensivstation um, sondern erstmalig auch auf den Normalstationen.
Mit wachsendem Anteil älterer Menschen und steigender Lebenserwartung sind auch geriatrische Krankheitsbilder im Zunehmen begriffen. Die altersgerechte medizinische Versorgung der Bevölkerung wird immer mehr zur Herausforderung unserer Gesellschaft. Im Klinikum Wels-Grieskirchen hat man frühzeitig darauf reagiert und bereits 2004 das Zentrum für Altersmedizin etabliert.
Menschen mit Rheuma und Arthrose haben bei Kälte besonders starke Beschwerden. Doch wer sich in der kalten Jahreszeit schont, tut sich keinen Gefallen. Denn nur durch regelmäßige Bewegung bleiben die Gelenke gut „geschmiert“. Orthopäde Prim. Dr. Manfred Kuschnig vom Elisabethinen-Krankenhaus Klagenfurt zeigt Möglichkeiten dafür auf, wie man kältebedingten Beschwerden vorbeugen kann.
Seit 2011 wird die Zusammenarbeit mit Selbsthilfegruppen im Krankenhaus der Elisabethinen Klagenfurt großgeschrieben und durch die Auszeichnung „Selbsthilfefreundliches Krankenhaus“ sichtbar gemacht.
Im Juli 2018 eröffnet im St. Josef Krankenhaus Wien eine Abteilung für Kinderheilkunde mit Neonatologie. Zum Leiter der neuen Abteilung wurde Dr. Roland Berger bestellt.
In den Wintermonaten kommt es bei normalem, aber auch bei hohem Blutdruck zu einem kältebedingten Anstieg. Die niedrigen Temperaturen verursachen eine vermehrte Ausschüttung von Stresshormonen und ein Zusammenziehen der Blutgefäße in vielen Körperteilen. Enge Gefäße führen zu einer Steigerung des Blutdrucks und somit auch zu einem erhöhten Risiko für damit verbundene Erkrankungen. Regelmäßige Messungen und eine eventuelle Anpassung der Medikation durch den Arzt sind wichtig.
Die Diagnose einer Krebserkrankung macht Angst. Der Verlust des Vertrauens in die eigene Gesundheit zieht vielen Menschen den Boden unter den Füßen weg. Auch am Zentrum für Gynäkologische Tumore im Klinikum Wels-Grieskirchen dauert es meist eine Weile, bis die Patientinnen die einschneidende Diagnose Unterleibskrebs realisieren können. Neben Spezialkompetenzen und fächerübergreifender Zusammenarbeit von Ärzten und Pflegekräften steht deshalb vor allem auch die Zuwendung durch persönliche Betreuung im Vordergrund der Behandlung.
Über 100.000 Menschen in Österreich leiden an Demenz – Tendenz steigend. Ein internationales anerkanntes Pflegemodell zeigt, wie Betroffene länger aktiv bleiben können und wie man ihre Lebensqualität steigern kann. Dabei setzt das Modell von Prof. Erwin Böhm auf reaktivierende Pflege, indem die emotionale Biografie des Einzelnen erhoben wird und in den Mittelpunkt der Betreuung rückt. Vergangene Woche erhielt das Seniorenheim Franziskusschwestern als derzeit einzige Pflege- und Betreuungseinrichtung in der Stadt Linz das Qualitätszertifikat für Demenzbetreuung nach dem sogenannten „Psychobiografischen Pflegemodell“.
Starke Regelschmerzen, Blutungsstörungen und ungewollte Kinderlosigkeit – das sind nur drei der Beschwerdebilder bei Endometriose, einer gesellschaftlich eher unbekannten, aber doch weitverbreiteten Krankheit. Zehn bis 15 Prozent der Frauen zwischen der Pubertät und den Wechseljahren sind davon betroffen, in Österreich sind es nach Angaben der Endometriose Vereinigung Austria etwa 150.000 Mädchen und Frauen.