Seit 25 Jahren werden am Ordensklinikum Linz Elisabethinen Stammzelltransplantationen durchgeführt. Neue Therapiemöglichkeiten haben die Überlebenschancen der Patientinnen und Patienten in den vergangenen Jahren deutlich erhöht. In Kürze ist das Ordensklinikum Linz Studienzentrum in der CAR-T-Zell-Therapie, die als entwicklungsfähigste Therapiemethode im Kampf gegen Krebs gilt.
Wie bereits in den Jahren zuvor, wurden auch beim Klinikum Wels-Grieskirchen-Neujahrsempfang 2019 herausragende Nachwuchsmediziner zu Oberärzten ernannt. Insgesamt sichern derzeit 547 Ärzte in Zusammenarbeit mit vielen weiteren Berufsgruppen die umfassende medizinische Spitalsversorgung der Bezirke Wels Stadt, Wels Land, Grieskirchen und Eferding. Im größten Ordensspital Österreichs stehen neben qualitativ hochwertiger Diagnostik und Therapie auch Forschergeist, Innovation und Empathie im Vordergrund.
Bei verengten oder verstopften Herzkranzgefäßen wird der Herzmuskel nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt. Bypass-Operationen oder die Aufdehnung mittels Kathetertechnik verschaffen hier Abhilfe. Ist der Herzmuskel allerdings bereits stark geschwächt, ist das Risiko beider Eingriffsarten hoch. In Oberösterreich wurde nun durch ein spezialisiertes Ärzteteam am Klinikum Wels-Grieskirchen erstmals eine Mini-Herzpumpe eingesetzt, um die Aufdehnung der Herzkranzgefäße trotz Herzschwäche zu ermöglichen.
Mit den Unterschriften von Gesundheitsreferentin LHStv. Dr. Beate Prettner und von Elisabethinen-Geschäftsführer Mag. Michael Steiner wurde am 21. Jänner 2019 ein neues Kapitel der Patientenversorgung in Kärnten gestartet. „Erstmals wird es möglich sein, Patienten, die bislang vor Ort im Krankenhaus versorgt wurden, quasi per Bildschirm in den eigenen vier Wänden zu Hause zu betreuen“, informiert Prettner. Es handelt sich um Personen mit chronischen Wunden (z.B. Diabetes-Patienten, Patienten mit schlecht bzw. nicht mehr vollständig ausheilenden Wunden aufgrund chronischer Gefäßerkrankungen, „Raucherbeine“ etc.), die ab sofort mit Hilfe von mobilen Diensten der AVS, in Zusammenarbeit mit dem Hausarzt zu Hause behandelt werden können. „Möglich gemacht wird das durch die Einbindung von medizinischen IKT-Lösungen, sprich neuester Informations- und Kommunikationstechnologien. Diese werden vom EU-Projekt HealthNet initiiert."
Am Ordensklinikum Linz wurde die feierliche Ernennung der neuen Oberärztinnen und Oberärzte zum ersten Mal seit der Zusammenführung der Barmherzige Schwestern und Elisabethinen gemeinsam durchgeführt.
Das Elisabethinen-Krankenhaus Klagenfurt hat bei einer Zertifizierung durch Experten erneut Spitzenwerte erreicht und darf sich über die erfolgreiche Re-Zertifizierung nach "proCum Cert inkl. KTQ" freuen. Damit entspricht das Ordensspital fachlich und menschlich hohen internationalen Qualitätsstandards.
Dass Familie und Beruf vereinbar sind, zeigt die neue Personalchefin des Krankenhauses der Barmherzigen Schwestern Ried, einem Unternehmen der Vinzenz Gruppe. Mag.a Clara Wenger-Stockhammer ist Mutter eines Kleinkindes und löste mit Jahresbeginn 2019 Krankenhaus-Betriebswirt Stefan Zeilinger als Personalleiterin ab. Der engagierten Personalmanagerin ist es wichtig zu zeigen, dass kreative Lösungen ein Miteinander von Karriere und Familie möglich machen.
Die Kinderurologie am Ordensklinikum Linz ist die einzige derartige Abteilung in Österreich und eines der größten Zentren in Europa. Sie wurde vor 26 Jahren gegründet und ist auf seltene Erkrankungen in der Kinderurologie spezialisiert. Diese machen etwa 60 % aller Diagnosen aus. Jedes Jahr werden rund 2.000 Kinder operativ versorgt, die Hälfte der Eingriffe machen seltene, komplexe Fälle aus. Das Gesundheitsministerium designierte die Abteilung nun zum Expertise-Zentrum (Typ B-Zentrum) für seltene Erkrankungen.
Im Zuge der Bildung von Organschwerpunkten in den beiden Krankenhäusern des Ordensklinikums Linz werden mit Jahreswechsel 2018/2019 die Abteilungen für Urologie sowie für Innere Medizin IV (Gastroenterologie & Hepatologie, Endokrinologie & Stoffwechsel, Ernährungsmedizin) übersiedeln.